Ralph Reichart

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Kluge Sprüche

Nur schlechte Politiker verkennen die Grenze zwischen Sinn und Unsinn.

 

Hans Schweizer

Literatur als Luxus

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Das Gespenst von Canterville 2009

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Lippen - Aus dem Regenbogen

Lippen Lippen - Aus dem Regenbogen - Ralph Reichart


Lippen


Aus dem Regenbogen


Klappentext des Buches


Lippen

Buchstaben. Nur ein paar Worte. Oft beginnt etwas mit einem einzigen Wort. Aus einer Ansammlung verschiedener Worte ergibt sich ein Kontext. Worte entwickeln in der Fantasie des Lesers Gestalt. Kreative Gedanken dringen ins Unterbewusstsein und verändern die Seele und damit das Leben des Lesers. Mehr ist es nicht und doch ist es alles.
Versinken Sie in Worten, die Bilder erzeugen. Versinken Sie in den Momenten, die da sind und trotzdem nicht real. Versinken Sie im Gedanken. Dann schauen Sie sich um. Am Ende vergessen Sie nicht zu leben.

29 Gedichte - 29 Bilder, die zu einer Einheit verschmelzen. Gemeinsam ergeben sie ein Bild unserer heutigen Gesellschaft. Nicht lustig, nicht traurig, sondern realistisch, ohne zu beschönigen. Die Lippen der Worte in Bildern der Welt.

 

 

 

Artikelbschreibung:

 

92 Seiten Paperback - Fotopapier brillant - Hochglanzpapier

Sprache: Deutsch


ISBN-10: 3833491124


ISBN-13: 978-3833491122


Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,2 cm


17,95 Euro

 

Lippen - Leseprobe

Ein Fest …

 

 

 

Jeder lacht und hat sich gefreut …

Es wird geschmatzt und viel geschluckt …

Keiner hat sein Kommen bereut …

Manch einer dabei kräftig spuckt …

 

 

Ansprachen und Reden werden gehalten …

Die Musik aus dem Hintergrund, von Konserven …

Ob gut oder schlecht, da ist die Meinung gespalten …

Ein Lied geht den anwesenden Gästen auf die Nerven …

 

 

Die Stunden vergehen und die Sekunden fliegen …

Es kreisen Schenkel hektisch beim wirbelnden Tanz …

Mancher der Gäste bleibt irgendwo liegen …

Hin und wieder ist sogar einer dabei der kann’s …

 

 

Konfetti strömt den Ehrengästen aus den Haaren …

Lichter lassen die Wände lebendig werden …

Inzwischen der letzte Gast, er hatte sich verfahren …

Der Hausherr kommuniziert mit wilden Gebärden …

 

 

Ein totes Schwein wird über dem Feuer gewendet …

Fleischstücke gedankenlos aus der Leiche geschnitten …

Sein Leben hat wegen der Feier geendet …

Man tröstet sich: „Sicherlich hat es nicht gelitten!“ …

 

Meeresfrüchte, Muscheln und Schnecken …

Fettige Finger wühlen sich durchs Buffet …

Mussten für das Mahl auch verrecken …

Draußen fällt tonlos der weiße Schnee …

 

 

 

Plötzlich die scheinbare Harmonie empfindlich gestört …

Eine leblose Hand streckt sich auf kalten Fliesen …

Irgendjemand hat röchelnde Geräusche gehört …

Ungehört verhallt ein Niesen …

 

 

 

Menschen verkrampfen sich im Schmerz …

In ihrer Gier nach Genuss …

Bei mehreren setzt aus das Herz …

Machten sie mit ihrem Leben Schluss …

 

 

 

Die Tiere, mit Schalen aus dem Meer gedriftet …

Menschen, die Muscheln verachten …

Lagen zu lange an der Sonne und waren vergiftet …

Sahen dem Ableben betrunken zu und lachten …

 

 

 

Nicht jede Einladung verspricht immer das Beste …

Genuss heißt nicht, im Übermaß zu baden …

Manche werden tödliche Feste …

Wäre jedes so, würde keiner mehr Gäste einladen …

 

© 2007 Ralph Reichart