Über den Regenbogen, oder wie es zum "... aus dem Regenbogen" kam.
Der Regenbogen hat mich immer fasziniert. Seitdem ich denken kann, blieb ich verwundert, begeistert, fasziniert oder einfach nur verträumt stehen, wenn sich ein Regenbogen am Himmel zeigte. Dann durfte ich den Film "Der Zauberer von Oz" sehen und Judy Garlands "Somewhere over the Rainbow" brannte sich in mein Gehirn.
Ich verliebte mich auf Anhieb in diese Geschichte. Irgendwann galt es die Überlegung zu machen, was meine Bücher von anderen abheben sollte und da kam mir irgendwann der Regenbogen in den Sinn.
Was passte zu jedem Titel?
Über dem Regenbogen? Unter dem Regenbogen? Mit dem Regenbogen? Durch den Regenbogen? Aus dem Regenbogen? und so weiter und so fort ...
Die Entscheidung fiel auf den Anhang: "aus dem Regenbogen".
Damit war meine eigene Regenbogen-Edition geboren.
Als kleines Bonbon habe ich Euch in dieser Rubirk "Über den Regenbogen" auf den darunterliegenden Seiten interessantes über die Entstehung des Regenbogens und diverse physikalische Phänomene aus der Bibliothek von Wikipedia zusammengestellt.
Die Texte sind zum großen Teil kopiert und leicht überarbeitet, formatiert. Den Inhalt habe ich aber belassen.
Bücher - Buch - Lesen - Ups
Ein Buch ist ein Schriftstück, das ein Schriftsteller, unter der Rubrik Literatur, im Sinne der Weiterverbreitung von Geschichten oder Wissen, oder auch einfach nur zur Unterhaltung, unter die
Leser wirft. Hoffentlich wird keiner dabei erschlagen. Manche Autoren verwenden zum Marketing eine Autorenhomepage, Autorenwebsite oder Literaturwebsite. Natürlich gibt es sehr viel mehr andere
Möglichkeiten, um aufzufallen und sich einen Namen zu machen. Das würde hier allerdings zu weit gehen. Meistens wird das Buch, Schriftstück, Manuskript, auf Papier gedruckt, wobei es momentan
sehr modern ist, es als E-Book, in Form von Dateien, an die Leser zu übergeben. Leider ist es schwierig Papier in den Regenbogenfarben und mit einem Regenbogen zu drucken. Außerdem wird es
ziemlich schwierig werden die Texte zu lesen und vom Preis will ich erst gar nicht reden. Deshalb bevorzuge ich es, meine Bücher mit dem Anhang aus dem Regenbogen auf weißen Seiten, wie in der
Literatur zum größten Teil üblich, zu veröffentlichen und begnüge mich damit, das Cover, die Schutzhülle meiner geschriebenen Literatur in Worten, in den Farben des Regenbogens, ohne Regenbogen,
hinaus in die Welt zu schicken, und nein, ich werde sie nicht werfen - ich will ja niemanden verletzen. Wirkliche Fans des Geschriebenen werden wohl niemals darauf verzichten wollen, bedruckte
Seiten aus Papier und Druckerschwärze in ihren Händen zu halten, zu fühlen und zu riechen. Ich denke mal, es ist ihnen ehrlich gesagt ganz recht, dass die Regenbogenfarben bei meinen gedruckten
Werken draußen auf der Hülle bleiben, wenn sie überhaupt auftauchen. Auf Bilder vom Regenbogen auf dem Deckel meiner Literatur verzichte ich absichtlich, um nicht irgendwelchen Klisches
nachzulaufen. Bestimmt hat der Leser ohne mit der Wimper zu zucken Verständnis für meine Einstellung. Ich habe ein mal die Regenbogenfahne auf meiner Homepage, und vom Regenbogen und den
Regenbogenfarben wird der Interessierte auf meiner Website schlichtweg verfolgt, zumindest von den Wörtern. Aber das muss so sein. Wieder zurück zum Lesen. Den anderen wissbegierigen Lesern, die
kein Buch mit sich herumschleppen wollen, sei es belassen in Kästen aus Glas und Plastik zu starren und mit zusammengekniffenen Augen, den richtigen Lichteinfall suchend, damit sie überhaupt
etwas sehen, mühsam den Text scrollend, ihr Gehirn zu trainieren. Wichtig ist, dass überhaupt gelesen wird. Der Regenbogen entsteht letztlich sowieso im Gehirn und die Regenbogenfarben trägt
jedes Lebewesen in sich. Menschen, die lesen, sind andere Menschen. Diejenigen, die nicht lesen, die wissen nicht was sie verpassen, bis sie in ihrem ersten Buch schmöckerten. Trotzdem bin ich
davon überzeugt, dass Individuen, die nicht lesen, deswegen trotzdem glücklich sind, vielleicht sogar glücklicher. Wer das Glück hat, nach seinem ersten gelesenen Buch, in einer anderen Welt zu
versinken, der wird nie mehr davon loskommen. Wer dann auch noch das Glück hat, beim Schmökern einen Regenbogen in seinem Gehirn zu spüren und die Regenbogenfarben in sich selbst findet, dem kann
ich nur gratulieren. Die Sucht nach immer neuem und immer mehr lesbarem Stoff wird diese Menschen für immer in ihren Bann ziehen und sie nie mehr loslassen. Was gibt es Schöneres, als in der Früh
aufzustehen, mit Ringen unter den Augen und dem Gefühl, als hätte man überhaupt nicht geschlafen, aber mit dem Wissen, wie das so eben gelesene Buch, welches einem keinen Schlaf gönnte, endet?
Mit viel Glück, endet damit nicht die Geschichte, sondern nur das Buch und es gibt noch mehrere Teile davon. Was wiederum bedeutet, dass es weitere schlaflose Nächte und damit verbunden,
anstrengende Arbeitstage geben wird, natürlich mit Ringen unter den Augen. Ist es nicht schön, wenn man von sich behaupten kann, dass man abhängig ist? Abhängig von Büchern! Dieser Sucht gebe ich
gerne nach. Wenn möglich täglich und je länger, desto besser. Viel Spaß beim Lesen aus dem Regenbogen und all den anderen Büchern. Ob mit Regenbogen, oder ohne Regenbogen ist vollkommen egal;
hauptsache ihr lest, lest, lest, lest ... Und jedesmal, wenn ihr einen Regenbogen mit seinen Regenbogenfarben seht, denkt an den Regenbogenschreiber mit seinen Büchern aus dem Regenbogen.
Literatur als Luxus

